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Umweltprojekt „Naturinsel Drachenmühle“

04769 Schweta / im so genannten Sachsen.

SöL e.V. „Selbständige ökologische Lebensweisen“

 

http://naturinsel-drachenmuehle.blogspot.com/

 

 

 

Holla und Holle :)

 

Vom 19.06 bis 23.06.2008 (Gregor Time ;) / 21. Juni 2008 / 01:59 Uhr MESZ

Nächstes Wochenende gibt es bei uns zur Sommersonnenwende 1-2 Schwitzhütten.
Außerdem „Fröhliche Runde“ auf dem Baumhaus (4,50 Meter) und wer möchte kann mit Klettersitzgurt,
auf ca. 12 Meter Höhe in den alten Eichen, die dortige Biodiversität begutachten.

Die Sache wird von der Drachenmühlencrew fokusiert!

Wir freuen uns auf zahlreiches erscheinen und frohes ökologisches miteinander :)
(Für viele vielleicht mal die Möglichkeit bei uns vorbeizuschauen und mitdabeizusein,
wer weiß wie sich die Lage im Osten verändert)


Außerdem : Biodiversität, Brotbacken, eigenen Ziegenkäse machen, Lagerfeuer, Permakultur, Musizieren und Jonglieren!

Und : Wir werden ein Permakultur-  Hügelkulturbeet errichten, wenn viele kommen auch 2 oder 3!


http://student.vfs.com/~dd07simon/flash_t2/preloader.html

 

Kinder sind gerne Willkommen, soviel wie möglich, denn nun haben wir den Raum :)

 

 

Unkostenbeitrag : 8,- Euro pro Tag oder mehr :) (für Ökoessen, Ökostrom und Unterkunft)

Bringt gerne euer Zelt mit, wenn Ihr wollt, es gibt traumhafte Plätze,
ansonsten steht unser Tipihaus, Baumhaus, Heuboden und Dormitory.

 

Mitbringen : Stirnlampe mit Akkus (wir brauchen unsere selbst ;), Jongliersachen, Musikinstrumente etc.

Nichtmitbringen : Chemie etc.

 

 

 

 

TarrraA :

 

Der gemeinnützige SöL e.V. ruft zum Filz Workshop auf die
Naturinsel Drachenmühle.

 

Vom 27.06 bis zum 29.06.2008 und 14 Tage später nochmalzZ :)

 


Filzen Teil 2 und 14 Tage darauf Teil 3.

Nachdem wir kurzerhand Besuch aus Kanada bekamen,
haben wir nicht nur 2 Schwitzhütten gemacht sondern wir haben freudig Meditationsmatten gefilzt.

Kurzum es war ein weiterer voller Erfolg!!!

 

Nun gibt es den ersten oOffiziellen Filzworkshop auf der Drachenmühle.

Maximum Teilnehmer sind ca. 13 Grosse + Kinder, bringt sooo viel Kinder mit wie Ihr wollt.
Wir, Pan (5) und Landon (2) freuen uns auf jedenfall!
Pan und Landon haben Geburtstag Juhhey !!!

Referentin für den Workshop : Anna Drachenhexe wird euch freudig begrüssen.

Ziel ist es :

Seine persönliche Sitzmatte mit eigenem Symbol oder Muster zu filzen.
… )o( …

Bitte meldet euch an, genügend eigene Wolle haben wir da!

 


Bitte mitbringen :

Wer hat : Ein oder besser zwei kleine (ca. 1 x2m) Baumwollteppiche (so genannte Flickenteppiche) zum Filzen,

Stirnlampe mit Akkus.
Bitte : KEINE Chemie (Öko-Zahncreme etc. kann man bei uns erwerben ;)


Unkosten :

Ca. 33,- bis 55,- Euro Unkosten für Material (je nach Wolle-Verbrauch) und
einen Tagessatz von ca. 8 Euro für Ökoessen, Ökostrom und Unterkunft.
Zusätzliche Spenden sind gerne gesehen, da andere Kurse teilweise 350 Euro kosten … siehe Internet :)

 

Und sonst noch :

Als Materialien steht unsere eigene bereits gewaschene und
gekämmte (kardierte) Wolle in allen Naturfärbungen zur Verfügung.

Zum filzen werden wir noch ökologische Olivenseife von Kreidezeit und eigenes Quellwasser verwenden.

Essen, abspülen, Tagesarbeiten und Kinderbetreuung werden wir gemeinsam Teilen :)
Abends gibt es Lagerfeuer bei schönem Wetter oder gesellige Runde in der Mühle.
Bei Bedarf können wir jederzeit eine Schwitzhütte machen.

 

Hier mal kurz ein paar Infos zum Filzen.

 

Geschichte :

 

Archäologische Funde, die den Filzgebrauch belegen, datieren in die Jungsteinzeit.

Bei den Funden handelt es sich um Reste, die als gepresste Tierhaare identifizierbar waren.
Dass gefilzte Gegenstände noch älteren Datums kaum auffindbar sein werden,
liegt an der guten Kompostierbarkeit des Materials. Es gibt jedoch Ausgrabungsstätten im asiatischen Raum,
die gut erhaltenen Filz zu Tage förderten. Obwohl etwas jünger,
lässt sich anhand dieser Funde die das Wissen über das Material ableiten.
Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass die Kenntnis über
die Herstellung von Filz mind. auf ca. 8000 v. Chr. (mittlere Steinzeit "Mesolithikum") anzusetzen ist.

 

 

Herstellungsmethoden

 

Nassfilzen des ungebundenen Vlies mit warmem Wasser (Dampf) und
Seife (alkalische Filzhilfe) ist die traditionelle, handwerkliche Verarbeitung
der Wolle oder von Tierhaaren. In Kombination mit warmem Wasser und
Seife stellen sich die Schuppen in der obersten Schuppenschicht der Haare (Cuticula) auf.
Gleichzeitig durchgeführtes Walken bewirkt ein gegenseitiges Durchdringen der einzelnen Fasern.
Die aufgestellten Schuppen verkeilen sich so stark ineinander, dass sie nicht mehr zu lösen sind.
Das Werkstück schrumpft dabei stark und es ergibt sich ein fester Stoff (textiles Flächengebilde).
Die endgültige Form kann dabei nahtlos aus einem Stück herausgearbeitet werden.
Da Walkfilze aus tierischen Fasern bestehen, handelt es sich dabei um ein Naturprodukt,
das biologisch abbaubar ist.

 

 

 

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Kardieren

 

Das Kardieren (auch kardätschen, krempeln oder  kämmen) dient im Prozess des Filzens zur ersten Ausrichtung.
Maschinen zum Kardieren werden Krempel, Kardiermaschine oder einfach
Karde genannt, der Ort, an dem kardiert wird, heißt Karderie.

Das Kardieren funktioniert so: Die bereits gut gereinigten Faserflocken werden der Karde möglichst gleichmässig vorgelegt.
Auf der Karde werden die Fasern auf den Tambour, eine große Walze mit etwa einem Meter Durchmesser und
Häkchen am Umfang gegeben. Der Tambour dreht sich und befördert die Fasern oben über die Walze.
Auf der Oberseite des Tambours befinden sich Bretter oder kleine Walzen, welche ebenfalls mit Häkchen bestückt sind.
Die Fasern werden durch diese Häkchen unten und oben parallel ausgerichtet.
Wenn die Fasern eine halbe Umdrehung auf dem Tambour zurückgelegt haben,
werden sie hinten von einer Abnehmerwalze abgenommen.

Die Abnehmerwalze dreht sich in die gleiche Richtung wie der Tambour,
aber viel langsamer. Dadurch werden die Fasern aus den Häkchen des Tambours „ausgehängt“.
Da die Fasern untereinander verhaken und schlecht auf der Abnehmerwalze haften, kann ein breites Faserband,
der Flor oder das Vlies von der Abnehmerwalze abgezogen werden. Er wird in einem Trichter zu einem runden Band,
dem Kardenband geformt und in Schlaufen in einer Kanne abgelegt.

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  Ahoi :)